Stadtlandschaft Renges-Venoge, Écublens

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Projekttitel:

Testplanung Renges-Venoge, Ecublens (2013-2014)

Zentrale Themen:

Urbane Landwirtschaft, Grünräume als Vernetzungselemente, Umgang mit Ortsbildschutz und Denkmal, Gestaltung Stadtrand, neue grundgebundene Wohnungs- und Gebäudetypen

Projektverfasser:

Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH (Federführung; Städtebau und Landschaftsplanung), mrs partner AG (Verkehrsplanung)

Auftraggeber:

SDOL (Schéma directeur de l‘ouest lausannois)

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Westlich von Ecublens (Kernagglomeration Lausanne) ist ein grosser Agglomerationspark vorgesehen. Zur Festlegung des Siedlungsrandes und Klärung des Übergangs zwischen Landschafts- und Siedlungsraum wurde eine städtebauliche Testplanung durchgeführt.

Der unstrukturierte Siedlungsrand wird zu einem konsistenten und einfach lesbaren Übergang zwischen Siedlung und Landschaft weiterentwickelt. Dabei orientiert sich das städtebauliche Muster an der topografischen Ausgangslage und den historischen Wegverbindungen. Direkte Verbindungen und Blickachsen schaffen einen Bezug in den grosszügigen Landschaftspark. Neue Treff- und Orientierungspunkte unterstützen die räumliche und funkionale Einbettung der Quartiere im gesamten Umfeld. Kleine Quartiereinheiten stärken das Nachbarschaftsgefühl. Typologisch eignet sich die aussergewöhnliche Lage am leicht abfallenden Park für durchgrünte Gartenstadtquartiere mit neuen Wohnungstypologien. Gestapelte Maisonnettes ermöglichen dabei grundgebundenes Wohnen in hoher Dichte. Mit einem verkehrsberuhigten Dorfband wird der heute isolierte und kaum wahrnehmbare historische Dorfkern von Renges seine Rolle als Schnittstelle zwischen Stadt und Land gerecht.

3d isometrie