Quartier Galgenbuck, Baden, Studienauftrag 1. Rang

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Projekttitel:

Planung Galgenbuck, 1. Rang Wettbewerb (2008), Entwicklungsrichtplan (2010-2011)

Zentrale Themen:

Übergang ländlicher-städtischer Raum, grundgebundene Wohnungstypen, verdichtetes aber grosszügiges familienfreundliches Wohnen, Zusammenspiel private und öffentliche Grünflächen, Siedlungsökologie, hohe Qualität des öffentlichen Raums, Gestaltung, Siedlungsrand, städtebaulich integrierter Lärmschutz, zentrale Parkierung, Strassenraum als Aufenthaltsort.

Projektverfasser:

Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH (Federführung), mrs partner AG (Verkehrsplanung), Naturaqua PBK AG (Ökologie), Hängt Basler Landschaftsarchitektur GmbH (Landschaftsarchitektur)

Auftraggeber:

Stadt Baden, Entwicklungsplanung

Links, Publikationen:
Artikel Hochparterre.Wettbewerbe
Artikel Anthos
Artikel Aargauerzeitung
Artikel Blauwe Kamer
Artikel Archined
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Das Areal Galgenbuck ist die letzte grosse Siedlungsreserve der Stadt Baden. Das heute landwirtschaftlich genutzte Gebiet ist 15ha gross und befindet sich am südlichen Stadtrand im Siedlungsteil Baden-Dättwil. Die Stadt Baden suchte ein Konzept für ein ‹hochwertiges, unverwechselbares Wohnquartier›. Das städtebauliche Konzept sieht ein Quartier für rund 1‘500 Einwohner und 300 Arbeitsplätze vor. Die Bebauungstypologie positioniert sich zwischen städtischen und ländlichen Formen. Die Bauten, eingebettet in die sanfte Topografie, gruppieren sich in der Struktur von unregelmässigen Reihen. Mit diesen heterogenen Reihenstrukturen reagiert das Quartier unterschiedlich auf die Umgebung. Im Norden ist die Struktur offen und erlaubt ein einfaches Erschliessungssystem und eine gute Verknüpfung mit den bestehenden Siedlungsgebieten. Im Westen bilden geschwungene Strukturen und (halb)private Grünflächen den Übergang zum Waldrand. Im Osten bilden geschlossenere Strukturen den städtebaulich integrierten Lärmschutz und die Verknüpfung mit dem Arbeitsplatzgebiet Täfere. Mit der grundgebundenen Typologie sollen insbesondere Familien angesprochen werden. Durch die kompakte Bauweise wird sowohl eine hohe Dichte (AZ 1.1) als auch ein hoher Anteil an privaten und öffentlichen Freiflächen erreicht.

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