Starke Stadtachsen, St. Gallen

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Projekttitel:

Starke Stadtachsen, St. Gallen, 2018-2020

Zentrale Themen:

Koordination Städtebau und Verkehr, Variantenstudium (Tram, Bus Eigentrassee, Mischverkehr, T30), Anwendung VSS-Leitfaden, Strasse als Aufenthaltsraum, Verkehrsfunktion im Netz, Bebauung und Nutzung, Erdgeschoss, Nahversorung, Synergien Verkehrsströme - Nutzungen, Stadtklima, Durchlüftung, Stadtnatur, Lärmschutz, Quartierbindung, Identität, soziale Interaktion.

Projektverfasser:

Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH (Städtebau, Raumplanung, Freiraum)

Auftraggeber:

Stadt St. Gallen

Links:

Agglomerationsprogramm St. Gallen-Bodensee

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Das integrale städtebauliche Projekt «Starke Stadtachsen» ist entstanden aus der Vorstudie «Städtebau und Verkehr» zum Agglomerationsprogramm St. Gallen. Es geht um die vier Hauptachsen Zürcherstrasse, Langgasse, Fürstenland- und Rorschacherstrasse und die Frage, wie diese Stadträume sowohl die qualitative Innenentwicklung als auch der Verkehr in der Agglomeration strukturieren können.

Mit vereinfachten Situationsplänen (1:500), Querschnitten und räumlichen Darstellungen werden verschiedenen Ansätzen (T30, 3-spurige Strasse mit Busspur, Bus auf Eigentrassee usw.) verständlich aufgezeigt, mit Kennzahlen quantifiziert und in einem Workshopverfahren mit vielen Akteuren diskutiert und bewertet. Synergien zwischen Verkehrsströme und Nutzungen werden genutzt zur Schaffung von Zentralitäten und zur Sicherung der Nahversorgung im Quartier. Wichtig ist auch die grossräumige Betrachtung und die Einbindung von Parallel- und Querstrukturen. So ist die Idee einer inneren Grünachse mit Park-, Sport- und Schulanlagen entstanden, vernetzt mit einem System von Querverbindungen zwischen Gewässer- und Hügellandschaft. Eine grosse Rolle spielt der Faktor Zeit. Entscheidend für die Robustheit der Stadtachse ist die Lage und Ausgestaltung der Strassenränder (sowohl für den Verkehr als auch für die angrenzende Bebauung) und die angestrebte Geschwindigkeit.