Mobilitätsstrategie St. Galler Rheintal

Gesamtvision 60000
Projekttitel:

Mobilitätsstrategie St.Galler Rheintal, Mobilität für Räume und Menschen (2015–2017)

Zentrale Themen:

Koordination Siedlung und Verkehr in einer ländlichen Region, integrale Planung Städtebau - Mobilität, strategische Planung, qualitative Verdichtung im ländlichen Raum, radialer Städtebau im dörflichen Kontext, Verkehr als sparring partner des Städtebaus, Verdichtungs- und Aufwertungsstrategien, Landschaftschutz, Definition Siedlungs- und Nichtsiedlungsgebiet

Projektverfasser:

mrs partner ag, Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH, ERR Raumplaner AG

Auftraggeber:

Verein St. Galler Rheintal

Links:

Fachartikel Collage 5, 2017

Publikation Verein St. Galler Rheintal

Erschliessungskonzeption miv 60000

Das St.Galler Rheintal ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen der Schweiz (67’000 Einwohner / 31’000 Arbeitsplätze). Der Grossteil der Rheintaler Bevölkerung lebt und arbeitet innerhalb der Region. Mit der Mobilitätsstrategie soll ein Planungsinstrument für die künftige räumliche und verkehrliche Entwicklung der Region geschaffen werden. Die Mobilitätsstrategie dient als Grundlage für die Erarbeitung des Agglomerationsprogramms der 4. Generation. In einem ersten Schritt wurde eine Gesamtvision, welche ein klares Siedlungs- und Nicht-Siedlungsgebiet definiert erarbeitet, um die grosszügigen Landschafts- und Erholungsräume von Bebauungen freizuhalten und die Siedlungsentwicklung nach innen zu fördern. Die Gesamtvision steuert zudem die Koordination zwischen Siedlungsentwicklung und der Mobilität. Indem die Siedlungsentwicklung auf die leistungsfähigen ÖV-Umsteigeknoten ausgerichtet wird und die Gewerbe und Industriegebiete direkt ab den Autobahnanschlüssen für den MIV erschlossen sind. Somit werden die Wohngebiete von der Erschliessung der Industriegebiete nicht tangiert. Aufbauend auf der Gesamtvision wurden Teilstrategien für den Raum, den MIV, ÖV und LV ausgearbeitet. Die Teilstrategie Raum unterteilt das Siedlungsgebiet ist in Gebiete mit urbanem Charakter und Gebiete mit dörflichem Charakter mit jeweils drei unterschiedlichen Dichtekategorien. In den urban geprägten Gebieten wird eine dynamische Entwicklung unterstützt. In den dörflich geprägten Gebieten steht eine Weiterentwicklung aus dem Bestand im Vordergrund.